aus den Fugen geraten

Über die Herren Osama und Obama ist in den letzten Tagen genug geschrieben worden. Auch über angeblich christliche und (!) demokratische Persönlichkeiten aus unserem Land und die gar nicht so christliche Freude über den gar nicht so rechtstaatlichen Tod eines Terroristen und Menschen wurde hinreichend berichtet falsch zitiert.

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der Provokateur

Aus der Online-Ausgabe des Tagespiegel vom 11.03.2011 über den Premierminister Frankreichs Nicolas Sarkozy:

Um 11.55 Uhr am Freitag, zu einer Zeit, in der die Eilmeldungen der Nachrichtenagenturen sich nahezu ausschließlich mit der Tsunami-Katastrophe in Japan befassten, drang der französische Provokateur in Form der einzigen Nicht-Tsunami-Eilmeldung des Vormittags in die Nachrichtenredaktionen der Republik vor.

Gratulation!

Es ist wieder viel passiert – Griechenland steht vor dem finanziellen Ruin, Thailand eventuell vor einem Bürgerkrieg, die Missbrauchsfälle in Einrichtungen der katholischen Kirche und privaten Schulen mehren sich, Polen trägt seinen Präsidenten zu Grabe, deutsche Soldaten sterben in Afghanistan, ein Vulkan spukt Asche in den europäischen Luftraum, ein Apple-Mitarbeiter „verliert“ den iPhone 4G-Prototypen und von Guido Westerwelle hört man nach wochenlanger (angenehmer) Stille auch mal wieder etwas – wenngleich auch nichts sinnvolles. Am 23. April aber hat sich ein denkwürdiges Ereignis gejährt (komisches Wort).

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EU sagt nein zu SWIFT-Abkommen

Mit 378 zu 196 Abgeordneten hat heute das EU-Parlament die Vereinbarung zur Weitergabe von Bankdaten an die USA abgelehnt. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte sich noch im November des letzten Jahres als Vertreter Deutschlands in der Abstimmung der EU-Innenminister der Stimme enthalten, doch bereits am 4. Februar sprach sich der Innenausschuss des EU-Parlaments mit 23 gegen 19 Stimmen gegen das Abkommen aus und gab damit eine Empfehlung an das Parlament ab.

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brennend heißer Wüstensand…

wird sie umgeben, die geplanten Solarkraftwerke in der Sahara. Nachdem die Geschichte gestern durch die gesamte Medienwelt ging, möchte ich anmerken, dass es bereits 1993 einen Film gab, der den Titel „Das Sahara-Projekt“ trug und die Sabotage eines solchen Vorhabens seitens der Mineralölindustrie in einer nicht allzu fernen Zukunft beschrieb.

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Du kommst hier net rein!

Das sollte die EU zur Türkei sagen – jedenfalls solange dort das Äußern der eigenen Meinung eine Gefängnisstrafe zur Folge hat. So geschehen gerade im Fall von Eren Keskin, einer türkischen Rechtsanwältin und Bürgerrechtlerin. Sie hat bereits mehrfach den Einfluss des Militärs auf die Politik der Türkei kritisiert – zuletzt in einem Interview mit dem Tagesspiegel. Das jedoch kam bei der Gerichtsbarkeit des eigentlich ja so demokratischen Landes nicht besonders gut an. Sechs Monate und 20 Tage oder 4000 Lira (ca. 2000 €), so lautet die Strafe. Zwischen Islam und Armee, so ließe sich der derzeitige Status der Türkei wohl am besten beschreiben. Wer da frei denkt ist schon ein Risikofaktor. Wer frei redet erst recht.

Hier in Europa ist auch nicht alles Gold, was glänzt, aber wenn Ihr da drüben hinter dem Bosporus zu uns kommen wollt, (Kaya Yanar sagt, ihr wollt es seit 500 Jahren 🙂 ) dann lasst die Menschen endlich sagen, was sie denken!! Der Wandel ist nicht aufzuhalten!