Angela redet…

… und redet, und redet. 60 Jahre hart und roh, Israel mach weiter so! – So in etwa klingt es in meinen Ohren, wenn sie Israel ihre Glückwünsche und die uneingeschränkte Hilfsbereitschaft Deutschlands ausspricht. Aber mal ernsthaft: Eine besondere Ehre war es ohne Frage, als erstes Staatsoberhaupt vor der Knesset sprechen zu dürfen – aus dem „Land der Täter“, in der „Sprache der Täter“, am 60. Jahrestag der Gründung des Staates der Juden. Es ist ein deutliches Zeichen für den Willen Israels, sich auch mit Deutschland zu verständigen. Dafür hat sich Angela Merkel bedankt – schließlich profitieren beide Länder von einer engeren Verbindung. Die Fürsprache Israels – „der Opfernation“ – wäre eine große Unterstützung für die deutsche Außenpolitik und die historische Entlastung, die wir Deutschen so dringend brauchen, und Israel benötigt die Diplomatie Deutschlands im Konflikt mit den Arabern und im friedlichen Kampf gegen die Atompläne des Iran. Doch warum konnte sie diesen Moment nicht auch dazu nutzen, die israelische Siedlungspolitik und das Vorgehen in Palästina anzusprechen. Gerade jetzt wäre das nötig gewesen. Israel ist ein souveräner Staat, der wirtschaftlich weitaus mächtiger als seine Nachbarn ist. Warum sagt Merkel bei aller Souveränität Israels nicht auch ein paar Worte zum Existenzrecht der Palästinenser? Sind sie es nur wert, wenn es um einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat geht?

grüne Paprika

Gewöhnliches Gemüse, dass sich mir nichts dir nichts oder ratzfatz oder im Nu oder in Nullkommanix in ein Politikum verwandeln könnte. Habt Ihr schon jemals – ich meine überhaupt irgendwann einmal grüne Paprika gesehen, die aus Israel kommen? Ich jedenfalls hab noch nie(!) grüne, aus Israel stammende Paprika gesehen. Komisch, oder?

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AUFHÖREN!!!

Israel führt einen Krieg, und zwar maßgeblich gegen die Zivilbevölkerung des Libanon, indem es das Land systematisch vom Rest der Welt abriegelt. Häfen werden blockiert, Straßen und Flughäfen bombardiert, alles unter dem Vorwand, eine weitere Verschleppung der gekidnappten israelischen Soldaten ins Ausland verhindern zu wollen.

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Donnerwetter

Dort draußen ist aber auch wieder was los, uiuiui…

Der Iran hat offenbar wichtige Teile seines wie auch immer gearteten Nuklearprogramms von den Ammis bekommen, und wurde von diesen bald darauf als Teil der Achse des Bösen betitelt, weil er angeblich die Stabilität in der Region akut gefährden würde und sowieso mit Massenvernichtungswaffen herumspielt – die schließlich nicht jeder bekommt.
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