Dänen lügen nicht…

Kopenhagen nervt! Mich und viele andere. Weil nur geredet wird, weil das Ziel kein Ziel ist und schon gar nicht der Weg, weil klar wird, dass einige wenige die absolute Macht in den Händen halten, das zu ändern, das zu ändern es im Grunde schon zu spät ist. Niemand braucht heute mehr zu erzählen, dass ein Umstieg auf erneuerbare Energien nicht sofort machbar ist! Eine Windkraftanlage heutigen Standards reicht aus, um 2.000 Fahrzeuge des Typs Tesla Roadster jeweils (!) 20.000 Kilometer fahren zu lassen. Ein Quadrat mit der Seitenlänge von 200 Kilometern in der Sahara, vollgestellt mit modernen Solarflächen, reicht aus, um den weltweiten Energiebedarf zu decken. Niemand braucht noch zu reden!

brennend heißer Wüstensand…

wird sie umgeben, die geplanten Solarkraftwerke in der Sahara. Nachdem die Geschichte gestern durch die gesamte Medienwelt ging, möchte ich anmerken, dass es bereits 1993 einen Film gab, der den Titel „Das Sahara-Projekt“ trug und die Sabotage eines solchen Vorhabens seitens der Mineralölindustrie in einer nicht allzu fernen Zukunft beschrieb.

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Rückblick

Was war das nur für ein Jahr? 2008 war vollgestopft mit den absonderlichsten Ereignissen, großen und kleinen, politischen und wirtschaftlichen, sportlichen, kulturellen und auch religiösen. Es gab Momente, die Menschen glücklich machten, Momente, die schmerzlich, ja tödlich waren. Was bleibt sind ja häufig die negativen Schlagzeilen, und so wird es wohl auch diesmal wieder sein, und so möchte auch ich hier einen kleinen Rückblick wagen, der Letzte liegt ja schon eine Weile zurück.

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für’s Klima…

…ist unseren Politikern ja nichts zu schade. Käufer energiesparender Kühlschränke sollen bis 2012 einen Zuschuss in Höhe von 150 Euro erhalten. Tja, wenn Geiz-ist-geil oder Ich-bin-doch-nicht-blöd die weiße (inzwischen ja auch bunte) Ware von Hersteller XYZ nicht einmal mehr durch massiven Preiskampf und dümmliche Werbung loswerden, muss man eben nachhelfen. Immerhin fährt Gloß den umweltfreundlichsten aller Minister-Dienstwagen.

Erdentag

Wer heute schon Google besucht hat, der weiß es – heute ist Earth Day. Am 22. April eines jeden Jahres begehen Menschen in 150 Ländern einen besonderen Aktionstag zum Schutz der Umwelt. Egal, ob nun Klimawandel- oder Schwindel, es muss viel getan werden, um zu verhindern, dass durch Menschenhand weiterhin jeden Tag andere Arten bedroht sind. Dass üblicherweise Egoismus vorherrscht, wenn es um die Bekämpfung der Umweltschäden geht, zeigen die (mehr oder weniger ernsthaften) Absichten, die CO2-Emissionen zu senken. Im Grunde wird doch nur gehandelt, weil fossile Brennstoffe ohnehin zu teuer werden, sich unsere eigenen Lebensbedingungen durch Wetterextrema verschlechtern und beispielsweise die Versicherungspolicen für Sturmschäden erhöhen werden. Wenn endlich erkannt wird – auch in höheren Kreisen – dass wir nicht der Nabel der Welt sind, erst dann ist eine tatsächliche Besserung möglich. Deshalb Earth Day!