Mathe und Geld

Wenn bei dieser Kombination etwas schief läuft, kommt’s häufig dicke! 56 Milliarden Euro sind kein Pappenstiel, dennoch beruhen sie auf einem Rechenfehler. Vielleicht sollte man in der so genannten Euro-Krise (habt ihr bestimmt schon von gehört; läuft hin und wieder in den Medien) auch so vorgehen: „April, April! Wir haben uns verrechnet, jetzt stimmt wieder alles!“ Jedenfalls werde ich am Montag gleich bei meiner Bank anfragen, ob sich da nicht auch ab und zu mal jemand verrechnet …

So ähnlich muss es bei der Stimmenauszählung der letzten Bundestagswahl wohl auch gewesen sein. Dabei fällt mir gerade ein Tip(p) für Euch dort draußen ein: Wenn Euch jemand demnächst anruft und dann sagt, es täte ihm leid, er hätte sich verwählt, dann nehmt die Entschuldigung bitte mit den Worten „Kein Problem, das passiert vielen Deutschen.“ einfach an.

Alpha-Tier?

Wolfram Alpha – die revolutionäre (?) Suchmaschine ist online. Am 11. März hatte ich hier in der Mikrowelt einige Daten über das ambitionierte Projekt von Stephen Wolfram, unter anderem Entwickler von Mathematica, zusammengefasst. Allein diese Mathe-Software ist Grund genug, für diesen Mann ein wenig die Werbetrommel zu rühren. Jetzt könnte es den nächsten Geniestreich geben – eine rechnende Suchmaschine.

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John Nash

Der größte amerikanische Mathematiker des 20. Jahrhunderts wird 80 Jahre alt, und soll auch hier geehrt werden. In üblicher, angenehmer Manier hat Heise.de bereits eine kleine Laudatio zu Ehren des Mannes veröffentlicht, der mit seinen mathematischen Erkenntnissen neue Grundlagen unter anderem für die Welt der Wirtschaft gelegt hat, und dafür auch 1994 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Den meisten von uns dürfte sein Name im Zusammenhang mit dem großartigen Film „A beautiful mind“ und dem Gesicht von Russell Crowe bekannt sein. Das von ihm entwickelte Nash-Gleichgewicht wird dort ebenso angesprochen wie die paranoide Schizophrenie, an der er lange Zeit litt. Also: Happy Birthday Mr. John Nash!

Zufall, oder nicht?

Wie bereits geschrieben – heute ist Pi Day. Auf den 14.3. wurde entweder 1987 oder 1988 der Pi Day gelegt – so genau wissen es die Historiker nicht – ist ja auch schon eine halbe Ewigkeit her 🙂 Der 14. März deshalb, weil das Datum in der amerikanischen Schreibweise – 3/14 – identisch ist mit dem Beginn der Kreiszahl – 3,14… Das ist ja alles kein großes Ding. Bemerkenswert an dem Datum ist – na, was denn – es ist gleichzeitig der Geburtstag von Albert Einstein!

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Ja panemaju woksal.

So verballhornten wir seinerzeit die russische Sprache wenn wir ausdrücken wollten, dass wir „nur Bahnhof“ verstünden. Ein Artikel von heise.de zum 100. Geburtstag der modernen Mathematik ließ Erinnerungen an diesen Satz in mir wach werden. Ich gebe es zu, ich bin kein Mathe-Genie, obwohl ich damals in der schriftlichen Prüfung mit nur einem Punkt an der Eins vorbeirutschte, was wohl aber mehr auf Glück als auf Verstand zurückzuführen war. Beiträge wie dieser veranlassen mich zu ehrfürchtigen Verneigungen vor Leuten, die davon etwas verstehen – die allerdings daheim auch keinen Nagel in die Wand bekommen. 🙂