aus den Fugen geraten

Über die Herren Osama und Obama ist in den letzten Tagen genug geschrieben worden. Auch über angeblich christliche und (!) demokratische Persönlichkeiten aus unserem Land und die gar nicht so christliche Freude über den gar nicht so rechtstaatlichen Tod eines Terroristen und Menschen wurde hinreichend berichtet falsch zitiert.

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zu dumm …

… zum Fahren – die Amis. Toyota sollte laut US-Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit (National Highway Traffic Safety Administration) die Schuld an 200 Unfällen und 52 Toten tragen, die angeblich auf klemmende Gaspedale in den Modellen Auris, Avensis, Aygo, Corolla, iQ, RAV4, Verso und Yaris zurückzuführen waren. Doch mal ehrlich: Selbst wenn das geliebte Kfz ungewollt beschleunigt, gibt es genügend Mittel, die Kiste abzuwürgen, schließlich besitzen die Dinger eine Bremse. Eine gewaltige internationale Rückrufaktion mit Kosten im dreistelligen Millionenbereich war die Folge. Verheerender jedoch war der Schaden, den Toyota in der Öffentlichkeit nahm. Interessant war dabei von Anfang an die wirtschaftliche Lage amerikanischer Automobilhersteller und deren massiver Einfluss in Regierungskreisen. Dies hätte den Schluss nahelegen können, dass alles eine Schmutzkampagne sein könnte und genauso scheint es sich nun zu verhalten. Bitte hier entlang … Ich freue mich schon auf die Enthüllungen. Wieviel Geld haben angebliche Zeugen von GM & Co erhalten? Ich würde ja eine Umfrage starten: „Guten Tag, was meinen Sie, wo befindet sich in einem Auto das Gaspedal – rechts oder links?“

EU sagt nein zu SWIFT-Abkommen

Mit 378 zu 196 Abgeordneten hat heute das EU-Parlament die Vereinbarung zur Weitergabe von Bankdaten an die USA abgelehnt. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte sich noch im November des letzten Jahres als Vertreter Deutschlands in der Abstimmung der EU-Innenminister der Stimme enthalten, doch bereits am 4. Februar sprach sich der Innenausschuss des EU-Parlaments mit 23 gegen 19 Stimmen gegen das Abkommen aus und gab damit eine Empfehlung an das Parlament ab.

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Rückblick

Was war das nur für ein Jahr? 2008 war vollgestopft mit den absonderlichsten Ereignissen, großen und kleinen, politischen und wirtschaftlichen, sportlichen, kulturellen und auch religiösen. Es gab Momente, die Menschen glücklich machten, Momente, die schmerzlich, ja tödlich waren. Was bleibt sind ja häufig die negativen Schlagzeilen, und so wird es wohl auch diesmal wieder sein, und so möchte auch ich hier einen kleinen Rückblick wagen, der Letzte liegt ja schon eine Weile zurück.

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der 44ste

Eigentlich ist ja alles schon gesagt und vor allem geschrieben worden – zum historischen Wahlsieg von Barack Obama. Am 20. Januar 2009 ist es dann soweit. Der erste farbige Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika wird vereidigt werden. Es wird sicherlich nicht der große Sprung werden, wie ihn sich so mancher europäischer Obama-Sympathisant erhofft, dazu ist der Unterschied zwischen Republikanern und Demokraten inzwischen zu sehr verschwommen. Doch eine Präsidentschaft von John McCain hätte trotz seiner intensiven Beteuerungen, einen Wechsel herbeiführen zu wollen, wohl noch weniger positive Perspektiven bieten können.

Vor über 35 Jahren, am 28. August 1963 sagte Martin Luther King vor dem Lincoln Memorial in Washington D.C.:

I have a dream that my four little children will one day live in a nation where they will not be judged by the color of their skin but by the content of their character.

Vielleicht ist die Erfüllung seines Traumes ein wenig näher gerückt. Unter McCain jedenfalls hätte man daran kaum zu denken brauchen. Wir alle werden sehen, ob weiterhin nur die Interessen amerikanischer Konzerne ausschlaggebend für die Politik der Administration sein werden. Weiterhin bleibt zu hoffen, dass die Befürchtungen des Secret Service vor einem Attentat auf Obama nicht eintreten mögen.