mit Blitz und Donner…

Da hat unsere Angela mit ihrer Rede so abgeräumt in Washington und nun das: Der gerade neu gestaltete Opel-Blitz bliebt nun doch im Besitz von GM! Da hatte man noch siegessicher am 10. September die Worte „beherrschbar und verhandelbar“ für die restlichen Feinheiten des Magna-Deals benutzt und muss jetzt eingestehen, dass dies zwar im Wahlkampf ganz nützlich war, seit heute jedoch obsolet ist.

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alles neu macht der Oktober

Ein neues Kabinett steht fest. Hier hat der Spiegel alles zusammengestellt. Angela bleibt Kanzlerin, das stand ja schon fest. Unser Spaß-Guido von den Liberalen http://www.netzeitung.de/img/0081/260181-1.jpg wird in Genschers und Kinkels Fußstapfen steigen, er wird es zumindest versuchen. Warten wir mal ab, wie ihm das gelingt, denn schon sein Englisch ist ja nicht gerade konferenztauglich, was nicht nur britische Journalisten während einer Pressekonferenz erfahren durften, sondern auch die Schweizer bereits bemerkten. Seine Reden sind sonst ja stets sehr – nun, sagen wir kraftvoll. Warum gilt der Mann eigentlich als guter Rhetoriker? Er redet und redet und redet, zu sagen hat er wenig.

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1:1:1:1:0

Nein, das ist keine neue Schreibweise von Binärzahlen, sondern das Bundestagswahlergebnis 2009. CDU/CSU, FDP, Die Linke und die Grünen haben gewonnen, die SPD verloren. Eigentlich könnte man noch ein weiteres „:0“ ranhängen, denn mit der Wahlbeteiligung von 77.7% hat sich ja das hierzulande praktizierte Demokratiemodell ja nicht gerade selbst bestätigt, oder?

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Nix los?

Hier ist ja lange nichts mehr passiert, so dass oben stehende Frage durchaus berechtigt ist. Dennoch, es ist was los, und davon eine Menge. Wahlkampf ist los – ja, ja – hör mir auf damit! Es ödet mich an! Wenn ich diese Fratzen über den Bildschirm flimmern sehe, wenn ich ihr Gelaber höre und dann zurück denke: Wieviele Wahlversprechen sind eigentlich jemals eingehalten worden?

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Diverses

Also ich finde die Sounds of the Universe von Depeche Mode gar  nicht so schlecht wie einige sagen – jedenfalls nach dem ersten Hördurchgang. Demnächst dazu sicherlich mehr. Die Nicht-Teilnahme Deutschlands und einiger anderer Staaten an der Anti-Rassismus-Konferenz finde ich hingegen äußerst peinlich, den Grund dafür noch peinlicher – auch dazu später sicher mehr. Steinmeiers Wahlkampfpapier – naja, auch wieder so’n Ding – dazu vielleicht auch später nicht viel mehr. Wer diesen Mann wählt… der sollte sich jedenfalls über Frau Merkel nie aufgeregt haben…

Rückblick

Was war das nur für ein Jahr? 2008 war vollgestopft mit den absonderlichsten Ereignissen, großen und kleinen, politischen und wirtschaftlichen, sportlichen, kulturellen und auch religiösen. Es gab Momente, die Menschen glücklich machten, Momente, die schmerzlich, ja tödlich waren. Was bleibt sind ja häufig die negativen Schlagzeilen, und so wird es wohl auch diesmal wieder sein, und so möchte auch ich hier einen kleinen Rückblick wagen, der Letzte liegt ja schon eine Weile zurück.

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der 44ste

Eigentlich ist ja alles schon gesagt und vor allem geschrieben worden – zum historischen Wahlsieg von Barack Obama. Am 20. Januar 2009 ist es dann soweit. Der erste farbige Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika wird vereidigt werden. Es wird sicherlich nicht der große Sprung werden, wie ihn sich so mancher europäischer Obama-Sympathisant erhofft, dazu ist der Unterschied zwischen Republikanern und Demokraten inzwischen zu sehr verschwommen. Doch eine Präsidentschaft von John McCain hätte trotz seiner intensiven Beteuerungen, einen Wechsel herbeiführen zu wollen, wohl noch weniger positive Perspektiven bieten können.

Vor über 35 Jahren, am 28. August 1963 sagte Martin Luther King vor dem Lincoln Memorial in Washington D.C.:

I have a dream that my four little children will one day live in a nation where they will not be judged by the color of their skin but by the content of their character.

Vielleicht ist die Erfüllung seines Traumes ein wenig näher gerückt. Unter McCain jedenfalls hätte man daran kaum zu denken brauchen. Wir alle werden sehen, ob weiterhin nur die Interessen amerikanischer Konzerne ausschlaggebend für die Politik der Administration sein werden. Weiterhin bleibt zu hoffen, dass die Befürchtungen des Secret Service vor einem Attentat auf Obama nicht eintreten mögen.